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Elternbereich

Informationen für Eltern

Diese Seite ist speziell für die wichtigsten Ratgeber unserer nächsten Auszubildenden gemacht: Für Sie, die Eltern.

Wir möchten Ihnen mit dieser Seite die wichtigsten Tipps und Informationen zur Berufsorientierung geben, mit denen Sie Ihrem Kind helfen können den Weg zum Traumberuf zu finden. Denn wer kennt Ihr Kind und die Stärken und Schwächen besser als Sie und wem vertraut Ihr Kind mehr als Ihnen?! Deshalb möchten wir Sie mit dieser Seite sensibilisieren und Ihnen die Unterstützung bieten, die Sie brauchen. Sollten Sie Fragen haben erreichen Sie uns per E-Mail: ausbildungsmarketing@evonik.com

Informationen für Eltern

Tipps für Eltern

Nehmen Sie Ihr Kind und seine Wünsche ernst!

Diskutieren Sie mit Ihrem Kind über die berufliche Zukunft.

Bieten Sie Gesprächspartner an, denen Ihr Kind vertraut und die in einem ähnlichen Beruf arbeiten.

Zeigen Sie Möglichkeiten für Praktika auf und unterstützen Sie Ihr Kind dabei (Transport, Organisation etc.).

Ermutigen Sie Ihr Kind ein Praktikum auch während der Ferien zu machen.

Entwerfen Sie eine Stärken/Schwächen Liste mit Ihrem Kind und diskutieren Sie diese.

Führen Sie das Gespräch immer wieder auf das Thema z. B. beim gemeinsamen Abendessen.

Nehmen Sie Ihrem Kind keine Entscheidungen ab!

Vereinbaren Sie einen Termin zur Berufsorientierung bei einem Studien-/Berufsorientierungslehrer der Schule oder bei der Agentur für Arbeit, einem Unternehmen etc.

Bearbeiten Sie Medien der Berufsberatung gemeinsam.

Gehen Sie mit Ihrem Kind auf Berufsorientierungsmessen.

FAQs

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Sie kennen Ihr Kind am Besten, wissen genau um die Stärken und Schwächen und wünschen sich nur das Beste für Ihr Kind. Zudem haben Sie erheblich mehr Lebenserfahrung und Ihr Kind vertraut Ihnen. Die Suche nach dem richtigen Beruf ist ein individueller Prozess, der ab keinem festen Alter oder Lebensabschnitt beginnt. Während der gesamten Entwicklung Ihres Kindes stoßen Sie auf Vorlieben und Abneigungen, die Ihnen eine grobe Richtung weisen können.

 

Da die meisten Firmen bereits über ein Jahr vor Ausbildungsbeginn ihre Stellen ausschreiben ist es wichtig, Ihr Kind möglichst frühzeitig auf den Bewerbungsstart hinzuweisen und sich gemeinsam Gedanken zu machen. Bei Evonik werden alle Stellen im Juni für den Ausbildungsbeginn im September des Folgejahres ausgeschrieben. Tipps & Ideen, wie Sie Ihr Kind in der Berufsorientierungsphase unterstützen können:

•Informieren Sie sich mit Ihrem Kind über Berufswünsche – nutzen Sie dazu intensiv Informationsmöglichkeiten wie zum Beispiel Karriereseiten von Unternehmen, Social Media, Infotage, Messen, Aktionstage, Broschüren.

•Finden Sie zusammen mit Ihrem Kind heraus, welche Stärken, Schwächen, Vorlieben und Interessen es hat, um festzustellen, welcher Beruf am besten zu Ihrem Kind passt. 

•Animieren Sie Ihr Kind dazu, selbst aktiv zu werden und sich um ein Berufsorientierungspraktikum oder die Anmeldung für einen Aktionstag zu kümmern.

•Kommunizieren Sie offen mit Ihrem Kind über dessen berufliche Vorstellungen, Ziele und Vorhaben – vermeiden Sie jedoch (versteckte) Vorwürfe und schaffen Sie für sich und Ihr Kind eine angenehme Atmosphäre.

Elternberaten ihre Kinder bei der Berufswahl und sind oft auch Vorbilder. Sie sollten ihre Kinder allerdings nicht zu sehr beeinflussen und den Berufswunsch der Kinder akzeptieren und unterstützen. Sie können gemeinsam nach einem Praktikumsplatz schauen, um danach sicher zu sein, dass der gewünschte Ausbildungsberuf der richtige ist. Nicht jedes Kind hat Spaß an zu viel Theorie, sprich, ist für ein Gymnasium oder gar eine Universität geeignet. Die Praktiker sind die Fachkräfte von morgen, die jedes Unternehmen dringend braucht.

Lehrer, Berufsberater und Freunde spielen bei den Jugendlichen ebenfalls eine große Rolle bei der Berufsfindung. Mit je mehr vertrauten Menschen eine Diskussion über die mögliche Berufswahl stattfindet, desto breiter ist das Bild, dass sich ihr Kind selbst machen kann. Über die Selbsteinschätzung der Kinder hinaus erleichtern auch Berufswahltests, Gespräche mit Lehrern oder Berufsberatern die Vorauswahl bei der Vielzahl an Ausbildungsmöglichkeiten. Sie finden solche Tests z.B. bei der Agentur für Arbeit (Berufsinformationszentrum BIZ, https://www.arbeitsagentur.de/bildung/berufsinformationszentrum-biz) oder über BAVC (Bundesarbeitgeberverband Chemie: ELVI = Elementare Vielfalt: Ausbildungsfinder: www.ausbildung-finden.de).

Über die Jahre kennen Eltern die Stärken und Schwächen ihrer Kinder sehr gut. Interesse und Fähigkeiten in bestimmten Fachgebieten können eine gute Voraussetzung für einen bestimmten Beruf sein. In einem offenen Gespräch sollten Eltern mit ihren Kindern darüber sprechen und schauen, welche Ausbildungsberufe zu den Stärken der Kinder passen bzw. welche Ausbildungsberufe ggf. nicht infrage kommen.

  • Reflektieren Sie gemeinsam die Stärken und Talente Ihres Kindes, sowohl die schulischen, persönlichen als auch die charakterlichen. Informieren Sie sich über Ausbildungsberufe, die diesen Stärken entsprechen bzw. in denen diese Talente gefragt sind.
  • Ermutigen Sie Ihr Kind, Praktika in diesen Bereichen zu absolvieren, im besten Fall auch freiwillige Praktika in den Ferien, um Einblicke in verschiedene Unternehmen und Berufe zu erhalten. Wichtig ist, die absolvierten Praktika gemeinsam zu reflektieren, um herauszufinden, ob die ausgeübten Tätigkeiten den Interessen und Stärken Ihres Kindes entsprechen und Begeisterung geweckt haben.
  • Eine hilfreiche Orientierung können auch Berufsinformationstage, Berufsmessen, Tage der offenen Tür sowie Beratungsangebote von Unternehmen oder Agenturen für Arbeit darstellen. Greifen Sie gern gemeinsam mit Ihrem Nachwuchs auf dieses vielfältige Angebot zurück, um aus vielen Eindrücken herauszufiltern, welcher Beruf oder welche Branche Ihrem Kind zusagt.

  • Es ist immer eine Möglichkeit, sich über verwandte oder ähnliche Berufe des ursprünglichen Berufswunsches zu informieren. Eventuell findet sich unter diesen Berufen der passende Plan B.
  • Ebenfalls kommt zur Überbrückung eventuell ein Berufsvorbereitungsjahr oder eine Einstiegsqualifizierungsmaßnahme wie „Start in den Beruf“ infrage. Im Zuge dieser Maßnahmen lernen die Kinder unterschiedliche Berufsfelder kennen, eignen sich Schlüsselqualifikationen und berufliches Wissen an und haben die Möglichkeit, Schulwissen nachzuholen, das für eine erfolgreiche Bewerbung fehlt. Am Ende des Jahres sind die Chancen, einen Ausbildungsplatz zu finden deutlich besser; sowohl im ursprünglichen Berufswunsch als auch in der Zweit- oder Drittwahl.
  • Auch Freiwilligendienste wie der Bundesfreiwilligendienst oder ein Freiwilliges Jahr (im sozialen, ökologischen, kulturellen oder sportlichen Bereich) sind eine interessante Möglichkeit, um sich zu orientieren. Sie eignen sich nicht nur, wenn dem Nachwuchs kein Ausbildungsplatz angeboten wurde, sondern auch, wenn Ihr Kind noch Bedenkzeit braucht, ehe es sich für einen Beruf entscheidet.

Lassen Sie sich nicht entmutigen und nutzen Sie zusammen mit Ihrem Kind alle Optionen, die dem Nachwuchs offenstehen. Mit Eigeninitiative und ein bisschen Glück lässt sich womöglich auch kurzfristig noch ein Ausbildungsplatz finden. Die Industrie- und Handelskammern bieten bspw. ein Last-Call-Portal an, worüber noch zu besetzende Ausbildungsplätze beworben werden – vielleicht ergibt sich hier die Chance, doch noch den gewünschten Ausbildungsberuf zu erlernen. Und falls nicht, kann Ihr Kind die Zeit bis zur nächsten Bewerbungsphase nutzen, um neue Qualifikationen (durch oben genannte Möglichkeiten) zu erwerben.

Manchmal sind es nur kleine Nuancen, die eine Entscheidung zwischen Bewerber*innen ausmachen. Eine Absage bedeutet also nicht automatisch, dass Ihr Kind für den gewählten Beruf nicht geeignet bist, es bedeutet nur, dass andere Bewerber*innen besser abgeschnitten haben. Genauso kann es sein, dass man sich in seinen beruflichen Zielen umorientieren möchte. Auch hier ergeben sich als Quereinsteiger*in häufig Optionen. In diesem Fall kann unser "Start in den Beruf" Programm eine Möglichkeit sein. Hier werden Jugendliche in einer Einstiegsqualifizierungsmaßnahme auf eine Ausbildung vorbereitet. Die Chancen, im Anschluss einen Ausbildungsplatz zu bekommen, stehen nicht schlecht: Wir übernehmen jedes Jahr viele Teilnehmer*innen in Ausbildungsberufe.

Ausbilderinterviews

Anne Haselbauer
Anne Haselbauer
  1. Was verdienen Auszubildende / Duale Studenten bei Ihnen während der Ausbildungszeit?
    Bereits im ersten Ausbildungsjahr erhalten unsere Auszubildenden und Dual Studierenden über 1.000 € Gehalt. Danach steigt das Monatsgehalt pro Ausbildungsjahr. On top erhalten unsere Auszubildenden und Dual Studierenden noch Zusatzleistungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld.
  2. Gibt es besondere Angebote während der Ausbildung / des Dualen Studiums (Seminare, Sportvereine, Bahncard, etc.)?
    Uns ist wichtig, dass sich unsere Auszubilden sich von Anfang an wohlfühlen. Sie können sich bei Evonik unter anderem auf moderne Arbeitszeitmodelle, eine Übernahmegarantie und die Möglichkeit für Auslandsaufenthalte freuen. Außerdem legt Evonik viel Wert auf eine gute Work-Life-Balance und ein starkes Gesundheitsmanagement. Hier reicht das Angebot je nach Standort von verschiedensten Sportkursen und Fitnessgruppen bis hin zu individuellem Training in den unterschiedlichen Fitnessstudios und -räumen.
  3. Gibt es bei Ihnen spezielle Projekte für Auszubildende (Azubi-Tage, Projektarbeiten, etc.)?
    Zu Beginn der Ausbildung fahren wir mit unseren Auszubildenden und Dual Studierenden auf ein gemeinsames Einführungsseminar, welches den Zusammenhalt der Gruppe und den Teamspirit, auch zwischen den verschiedenen Ausbildungsberufen, stärken soll. Wir legen viel Wert darauf, dass unsere Azubis als Team zusammenwachsen und sich während der Ausbildung gegenseitig unterstützen. Außerdem bieten wir seit vielen Jahren Seminartage zum Thema Rassismus und Ausgrenzung an. Auch hier ist es uns wichtig, unsere Azubis dahingehend zu sensibilisieren und zu informieren, dass derartiges Verhalten bei Evonik in keinster Weise toleriert wird. Darüber hinaus bieten wir noch viele weitere Werksunterrichte und Seminare an, teils berufsgruppenspezifisch, teils auch übergreifend.
  4. Wie gut sind die Chancen, nach der Ausbildung/dem Studium übernommen zu werden?
    Die Chancen, im Anschluss an die Ausbildung übernommen zu werden, sind bei Evonik sehr groß. Wir bieten unseren Auszubildenden bei entsprechenden Leistungen in Praxis und Theorie eine unbefristete Übernahme. Wir möchten hiermit den ersten Grundstein legen, um unsere Auszubildenden auch nach der Ausbildung langfristig an unser Unternehmen zu binden. Auch bei Evonik ist der Bedarf an geeignetem Fachpersonal nämlich groß.
     
Michael Dopheide
Michael Dopheide
  1. Welche Ausbildungen und Dualen Studiengänge bieten Sie an?
    Da sich die angebotenen Ausbildungsplätze und die Dualen Studiengänge schon mal ändern, findest du die aktuellen Stellenausschreibungen auf unserer Homepage www.ausbildung.evonik.de.
  2. Welche Vorteile haben Auszubildende / Duale Studenten durch eine Ausbildung in Ihrem Unternehmen?
    99,6 Prozent der Auszubildenden, die bei uns eine Ausbildung starten, bestehen diese auch. Durch Teamarbeit, persönliche Betreuung, individuelle Lernunterstützung und berufsbegleitende firmeninterne Kurse in unserem Ausbildungszentrum bieten wir dir hier die perfekte Unterstützung.
    Solltest du die Ausbildung bestehen, erhältst du danach auch einen Arbeitsvertrag und wirst übernommen. Die hohe Qualität unserer Ausbildung zeigen auch die mehrjährigen Auszeichnungen als Top Ausbilder vom Magazin Capital und Focus Money. Bereits in der Ausbildung bieten wir dir Auslandsaufenthalte in Europa und Übersee.
  3. Wie läuft das Bewerbungsverfahren ab (Bewerbungsfrist, Bewerbungsgespräch, Assessment Center, etc.)?
    Start der Bewerbungen ist bei uns immer der 1. Juni für die Ausbildungsplätze im Folgejahr.
    Nach erfolgter Sichtung deiner Unterlagen, laden wir zu einem digitalen Einstellungstest ein. Anschließend wird dann das Vorstellungsgespräch geführt und zum Abschluss erfolgt eine werksärztliche Eignungsuntersuchung.
  4. Welchen Urlaubsanspruch haben die Auszubildenden / Dualen Studenten?
    Jedem Auszubildenden stehen 30 Tage Urlaub pro Jahr zu, zusätzlich wird auch Urlaubsgeld gezahlt.

Termine & Events

Deutschlandweite digitale Messen
Deutschlandweite digitale Messen
29.11.2022 - 06.06.2023
Zukunftsnetzwerk Ausbildung
Zukunftsnetzwerk Ausbildung
15.03.2023
Ausbildungsmesse Schopfheim
Ausbildungsmesse Schopfheim
15.03.2023
Wir werden dich hier über weitere Events informieren.
Deutschlandweite digitale Messen
29.11.2022 - 06.06.2023
Deutschlandweite digitale Messen

29.11.2022, 07.02.2023 und 06.06.2023

Anmeldungen jeweils über
Zukunftsnetzwerk Ausbildung
15.03.2023
14:30 Uhr - 16:00 Uhr
Zukunftsnetzwerk Ausbildung

Digitale Veranstaltung für Lehrer und Berufsberater

Anmeldungen bitte an:
Ausbildungsmesse Schopfheim
15.03.2023
Ausbildungsmesse Schopfheim
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